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Konkursbücher: Grenzüberschreitungen und Augen
Sigrun Casper, Claudia Gehrke und Cornelia Joensson (v.l.) (c) Tanja Steinlechner Zwei Lesungen des Konkursbuchverlags durfte ich am 11.Oktober 2014 miterleben: Live im Rahmen der #fbm14 auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage und abends im Lesbisch-Schwulen-Kulturhaus in der Klingerstraße 6. Die Verlegerin Claudia Gehrke liest Geschichten aus ihrer langjährigen Reihe das lesbische und das schwule Auge. Die „Augen“ immer unter einem Thema, zu dem es mal kurzweilige, mal poetische Erzählungen und Gedichte versammelt. Aber auch Umfragen, Essays und
Start-up – Chance oder Risiko?
Am Stand «Studium und Buch», an dem sechs Universitäten ihre Studiengänge rund ums Buch vorstellen, berichtet am Samstagvormittag der Jungunternehmer Martin Fröhlich über seine Erfahrungen mit der Gründung seines Start-ups PaperC. Schnell wird klar: Er sieht das Start-up als eine große Chance und Herausforderung. Die Idee für PaperC, eine Plattform, auf der Nutzer Bücher online lesen, mieten oder kaufen können, kam Fröhlich während seines Auslandsaufenthalts in Dänemark, wohin es ihn für seine Abschlussarbeit verschlagen hatte. Frustriert von der Suche nach
„Literatur ist eine Form der Demokratie“
Raja Alem © Birthe Kolb An diesem Wochenende öffnete die Frankfurter Buchmesse wieder einmal ihre Pforten und zieht nicht nur Hunderttausende Besucher, sondern auch Autoren aus der ganzen Welt an, die ihre Werke der Öffentlichkeit präsentierten. Eine von ihnen ist Raja Alem. Die Schrifstellerin, die aus Saudi-Arabien stammt, bekam auf dem Messegelände der Mainmetropole den LiBeraturpreis für ihren Roman „Das Halsband der Taube“ verliehen.
Welcome to the Club!
CEOs Talk mit Brian Murray © Sabrina Pöhlmann Dieses Jahr feiert das Format des Business Clubs auf der Frankfurter Buchmesse Premiere. Damit soll dem Wunsch vieler Branchenmitglieder nach einem Ort der Vernetzung mit Geschäftspartnern und Information über neue Geschäftsmodelle sowie Inspiration und konkreten Handlungshilfestellungen nachgekommen werden. Zugang zu diesem Loungebereich gibt es mit einem Tagesticket oder einem Wochenticket gegen eine Gebühr von über 1000€. Die Exklusivität, die dieser Preis verspricht, kommt in einem schwarz-goldenen Design und edlem Mobiliar
Speedmeeting für Nachwuchskräfte – ein Erfahrungsbericht
„Verlage der Zukunft“ lud auch auf dieser Messe wieder zum Speedmeeting ein. Elf Nachwuchskräfte bekamen die Chance, sich verschiedenen Verlagen vorzustellen, eventuell einen Job zu ergattern oder zumindest viele neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Unsere Messereporterin war dabei und hat ihre ersten Eindrücke in einem Blitzlicht niedergeschrieben: Reichen acht Minuten aus, um einen Menschen beurteilen zu können? Sitzt die Frisur?
Digitale Gegenwart – Literaturwissenschaft heute
Digitur Redaktion Im Forum Zukunft Arena Digital 2014 stellt am Samstagnachmittag der Master-Studiengang „Literatur und Medienpraxis“ der Universität Duisburg-Essen sein Projekt „Digitur – Literatur in der digitalen Welt“ vor. Das studentische Projekt entwickelte sich auf der Basis von Fragen, mit denen sich der Studiengang derzeit intensiv beschäftigt: Wie geht die literaturwissenschaftliche Forschung mit Digitalisierung um? Welche ästhetischen und technischen Formen des digitalen Publizierens sind im Entstehen? Wie verhalten sich die sozialen Medien und der Autor-Leser als „Prosumer“? Und:
Der Kindermann Verlag lässt die Korken knallen!
von links nach rechts: Laura Krause und Barbara Kindermann© Sabrina Pöhlmann Während die Buchwelt sich auf der Frankfurter Buchmesse feiert, knallen am Stand von Barbara Kindermann die Korken zum 20-jährigen Jubiläum des Verlages, der sich mit teils märchenhaften teils pittoresken Illustrationen und den großen Geschichten der Weltliteratur in Kinderherzen erzählt. Während Barbara Kindermann von ihren Anfängen erzählt, drängeln sich die Interessierten am Stand um die in Halbleinen gebunden Bände. Hände greifen nach Titel wie Goethes „Faust“ und seinem




