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Applaus, kontroverse Diskussion, aber vor allem viel positive Kritik

Katja Petrowskaja© Pressearchiv Die letzte Autorenlesung am Freitag war historisch. Katja Petrowskaja las aus einem Auszug ihres Romans "Vielleicht Esther". Darin schildert sie über persönliche Bezüge das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in der ehemaligen Sowjetunion. Direkt nach der Lesung löst ihr Auftritt extreme Reaktionen aus: anhaltender Applaus des Publikums, eine kontroverse Diskussion in der Jury, aber vor allem viel positive Kritik. Es zeichnet sich ab, dass Petrowskaja Anwärterin auf einen der Preise des Bachmann-Wettbewerbs ist. Lisa-Marie George

By |Juli 5th, 2013|Categories: Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Applaus, kontroverse Diskussion, aber vor allem viel positive Kritik

Kritik schlucken

Nadine Kegle In ihrer gepunkteten Bluse, der zu großen Brille und dem kurzen Bobschnitt wirkte die Autorin mädchenhaft und beinahe kindlich, als sie an diesem Nachmittag die Bühne im ORF-Studio betrat.  Dort trug sie eine Passage aus ihrem noch unfertigen Roman „Scherben schlucken“ vor. Wie in ihren Kurzgeschichten, die Anfang des Jahres gesammelt im Czernin Verlag erschienen, ist es auch in diesem Text vor allem die Weiblichkeit in ihren zahlreichen Facetten, für die sich die Wahl-Wienerin interessiert. In

By |Juli 5th, 2013|Categories: Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Kritik schlucken

Stimmhaft stimmlos. Stimmig?

Verena Güntner(© Sabrina Jaehn) Wie Verena Güntner die Gedanken eines Sechzehnjährigen ausspricht Wenn die Autoren lesen, verwandeln sie sich alle irgendwie in ihre Figuren. Der eine mehr, der andere weniger. Der Verwandlungstrank ist die Stimme – im Text und als Schallwelle. Das Besondere an der Lesung von Verena Güntner ist, wie meilenweit Rolle und Autor voneinander entfernt zu sein scheinen. Eine junge Frau wird zu einem sechzehnjährigen Jungen. Verena Güntner mit den naturbraunen Mädchenlocken sitzt im seriösen Schwarzen

By |Juli 5th, 2013|Categories: Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Stimmhaft stimmlos. Stimmig?

Stadt – Land – Verlag: Unser Leipzsch loben wir uns

Prof. Dr. Siegfried Lokatis ©Antje Katzer Nicht nur Goethes Faust lobte sich sein Leipzig … Drei Personen mit einer Leidenschaft für Leipzig und (Hör-)Bücher haben wir befragt: Hörbuch-Verleger David Fischbach, Autorin und Journalistin Anna Kaleri und Buchwissenschaftsprofessor Dr. Siegfried Lokatis. Wer wissen möchte, welche kulturellen Besonderheiten Leipzig zu bieten hat und welche Lieblingsorte Leipziger „Büchermenschen“ so haben, sollte unbedingt weiter lesen.

By |Juli 5th, 2013|Categories: JVM Städtegruppen, Leipzig, Stadt – Land – Verlag|Tags: |Kommentare deaktiviert für Stadt – Land – Verlag: Unser Leipzsch loben wir uns

Ein Reptil, das nicht schreiben kann

Friederike Kretzen© Ursula Renner-Henke Im Gespräch mit der Tutorin Friederike Kretzen Friederike Kretzen, Schweizer Schriftstellerin und Autorin (zuletzt erschien bei Stroemfeld ihr Generationentext „Natascha, Véronique und Paul“) ist verblüfft. Der Lektor als Freund? Diese Frage taucht im Anschluss an die Lesung von Marlene Schachinger im Rahmen des 17. Klagenfurter Literaturkurses auf. Konstruierte Texte, die in Windeseile entstehen, das Thema Tod immer gegenwärtig, so beschrieb Kretzen de Nachwuchsautoren. Momentan

By |Juli 4th, 2013|Categories: Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Ein Reptil, das nicht schreiben kann

Logbuch Mittwoch, 03.07. 2013

Eröffnungsfeier der 37. Tage deutschsprachiger Literatur 19.00 Uhr: Vom Musil Haus am Bahnhof geht es endlich quer durch die Innenstadt Richtung ORF. Und das heißt: Das Abenteuer Bachmann Preis geht nun auch ganz offiziell los. 19.30 Uhr: Aufregung! Die ersten Autoren und Juroren sind gesichtet. Sieht er/sie so aus wie auf den Fotos und in den Videos, mit denen wir uns in den letzten Monaten beschäftigt haben? Wo ist Burkhard Spinnen und war das am Eingang nicht Zé do Rock?!

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Die „Abmurksung“ des Bachmann-Preises

Michael Köhlmeier Der prominente Autor Michael Köhlmeier hielt am 3. Juli hielt die Eröffnungsrede zu den diesjährigen Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Entgegen seiner moderaten Erscheinung fuhr er in seiner Rede ein mächtiges rhetorisches Waffenarsenal auf. Und zwar im Konjunktiv. In seiner Lobrede auf Jörg Fauser, den er 1984 beim gemeinsamen Wettlesen kennen gelernt hatte, machte er seine kritische Sicht auf den Literaturbetrieb und ganz besonders die Literaturkritik deutlich. Er nutzte die emotional

By |Juli 4th, 2013|Categories: Klagenfurt|1 Comment
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