Blog2021-05-22T16:28:07+02:00

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Die Reporter 2013

Studenten der Uni Duisburg-Essen berichten live von den Bachmann-Tagen 2013.© Ursula Renner-Henke Wir mit Moderator Ankowitsch im Landesstudio Kärnten Das Wettlesen ist beendet. Drei Tage Mitfiebern im Studio, Cafe und Garten des ORF liegen hinter uns. Jeder hatte sich vor der Reise mit einem Autor intensiv beschäftigt, es wurden Bücher gewälzt und Porträts geschrieben. In Klagenfurt fanden wir uns schnell in einer ähnlichen Situation wie die echten Jury-Mitglieder wieder, die die von ihnen eingeladenen Autoren verteidigen mussten. Hat

By |Juli 6th, 2013|Categories: Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Die Reporter 2013

Eine Geschenkbox, die nicht richtig Lust macht, sie zu öffnen

ORF-Studio Klagenfurt© Katharina Tummes Das Bühnenbild des ORF-Studios, in dem der Bachmannpreis ausgetragen wird, steht ganz sicher im Hintergrund, aber es ist auch der unübersehbare Hintergrund. „BOXES“ heißt es in diesem Jahr. Schachteln werden sowohl grafisch aufgegriffen und sind auch als Objekte im Studio wiederzufinden. Ob es aber eine Geschenkbox ist, die man mit Vorfreude begierig aufreißt? Nein! Es sind Versandkartons, wie man sie bekommt, wenn man online ein Paket bestellt.

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Meyerhoff markiert Machtanspruch

Joachim Meyerhoff© Katharina Tummes Schon bevor Joachim Meyerhoff die Bühne des Klagenfurter Wettlesens betritt, ist klar, wer der Starperfomer unter den eingeladenen Autoren ist. Der Theaterdarsteller zieht nicht nur Publikum in das Wiener Burgtheaters, sondern sorgt auch als Autor in Klagenfurt dafür, dass die Zuschauer in das Studio des ORF pilgern. Schon vor der Lesung wird vom Moderator angekündigt, dass Meyerhoff sich vorbehält, abschließend etwas zu sagen.

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„Ich liebe dich ist nur noch eine Gutenachtgeschichte“: Heinz Helle und die (Un-)Möglichkeit der Liebe

Heinz Helle Von Startplatz drei geht heute, am zweiten Tag des Bachmann-Preises 2013, der in Biel lebende Philosophiedoktorand und Werbetexter Heinz Helle ins Rennen. Seine Erzählung „Wir sind schön“ zeichnet den Todeskampf einer Beziehung nach, die scheinbar niemals lebensfähig gewesen ist. Der Protagonist muss sich eingestehen, dass Liebe nicht als perpetuum mobile funktioniert, sondern Willen erfordert und Energie frisst, die aufzubringen schier nicht aufzubringende Anstrengung erfordert. Die gnadenlos pointierten Sätze treffen an unangenehmen Stellen und Werfen beim Hören

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Kosmopolitische Perspektiven und ein buntes Hemd

© Ursula Renner-Henke Auch am zweiten Tag im ORF-Studio hält der Juryvorsitzende Burkhard Spinnen seine obligatorische, vor allem aber humorvolle, Handy-aus-!-Rede. In Zeiten von NSA-Skandalen und Datenklau sei es sowieso viel sicherer, sein Handy auch mal auszuschalten. Dann wendet sich das Geschehen dem eigentlichen Sinn der Veranstaltung zu: den Texten.

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Fernweh nach der „lauten Welt“

Cordula Simon© Sabrina Jaehn Cordula Simon ergründet in „Ostrov Mogila“ eine beengende, matriarchalische Lebenswelt Mit freundlichem, aber entschlossenem Blick sitzt Cordula Simon am Lesepult. Anspannung ist ihr nicht anzumerken. Von dem Glas Wasser, das neben ihr bereitsteht, wird sie in den nächsten Minuten ihrer Lesung nichts trinken.

By |Juli 5th, 2013|Categories: Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für Fernweh nach der „lauten Welt“

„Keine Schwäche, bitte“

Anousch Mueller© Sabrina Jaehn Die Unerbittlichkeit des Juryurteils Den Kopf mit den Händen gestützt, die Lippen zusammengepresst, stellt sich Anousch Mueller dem Juryurteil am Ende des 1. Wettbewerbtages des Ingeborg-Bachmann-Preises. Ihre Enttäuschung über die deutlichen Worte der Kritiker kann die zierliche Autorin nicht verbergen. Verständlich, gerät doch ihr Beitrag „Falunrot“ in ein erbarmungsloses Kreuzfeuer der Kritik.

By |Juli 5th, 2013|Categories: Klagenfurt|Kommentare deaktiviert für „Keine Schwäche, bitte“
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